Das G.E.N.I.U.S.-Prinzip

Das „G.E.N.I.U.S.-Prinzip“ (c) ist eine Abkürzung (Akronym) von sechs Eigenschaften, welche die wesentlichen Erfordernisse eines gemeinnützigen und auf Erfolg und Dauer angelegten Nachhaltigkeitsprojektes zusammenfasst. Ursprünglich habe ich es entwickelt für E-Carsharing Projekte, zudem ist es gleichermaßen sehr gut auf andere Bereiche übertragbar.

 

Hier das G.E.N.I.U.S.-Prinzip stichwortartig angewendet auf E-Carsharing Projekte:

Günstig: Ersparnis des Zweit- oder Drittautos. Betriebskosten eines kleineren privaten „Verbrenners“ sind durchschn. rund € 275,-/Monat, dazu kommen die Anschaffungskosten. Carsharingtarife gibt es etwa ab € 3,50,-/Stunde, bzw. € 18,-/Tag

Einfach: Abläufe sollen für Betreiber und Nutzer möglichst einfach, nutzerfreundlich und transparent sein. Reservieren per Internetkalender (PC od. Smartphone), automatisiertes Abrechnungssystem, elektronisches Fahrtenbuch.

Neutral: Sowohl Betreiber als auch Berater sollen neutral und unabhängig von wirtschaftl. Einzelinteressen sein. Gemeinnützigkeit und Überparteilichkeit.

Intelligent: Moderne und sichere Technik ermöglicht sog. „Hybride Flottenverwaltung“ (=Zusammenschluss mit anderen Fahrzeugtypen und E-Carsharing-Betreibern). One-Way-System möglich.

Umweltfreundlich: Ein Carsharing-Auto ersetzt ca. 4-8 private PKWs. E-Auto ist ein Ressourcen schonendes und bei Ökostrom ein Atomstrom freies Vorzeigeauto. Null Emissionen im Betrieb.

Sozial: Carsharing bringt Menschen zusammen und stärkt den Gemeinschaftssinn und die Wertschätzung für einander, und zwar gleichermaßen für alle Nutzer und Nutzerinnen. Fahrgemeinschaften, „Fair Use“.